Komplexe Beschaffungsprozesse für die Chemie- und Pharmabranche innovativ gelöst

Mit Wucato können Chemie und Pharmaunternehmen Laborbedarf und Chemikalien online über eine digitale Einkaufsplattform beschaffen.

Weg von operativen Tätigkeiten, hin zum flexiblen Risikomanagement und zur Marktbeobachtung: Kaum eine Branche ist von einem agilen und vorrausschauenden Einkauf so abhängig wie die Chemie- und Pharmaindustrie bei der Beschaffung von Chemikalien und Rohstoffen.

Just-in-Time-Produktion, möglichst niedrige Lagerbestände und eine lange Liste internationaler Hersteller: Nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten ein wichtiges Thema für Unternehmen aller Branchen. Besonders wachsam agieren Hersteller in der Chemie- und Pharmaindustrie, denn für sie ist eine jederzeit zuverlässige Beschaffung besonders wichtig. Was aber, wenn Rohstoffproduzenten kurzzeitige Lieferengpässe haben oder Umweltstandards missachten? Und wer sollte darauf zuerst reagieren? Wir geben einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen für Einkäufer in der chemischen Industrie – und wie eine automatisierte Beschaffung von Betriebsmitteln und C-Teilen Abhilfe leisten kann.

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Komplexe Herausforderungen für die Chemie- und Pharmaindustrie

Ob im Süden, Westen, Norden oder Osten des Landes: Fast überall in Deutschland befinden sich große Chemie- und Pharmaunternehmen, deren Produkte und Werkstoffe weltweit im Einsatz sind. Nur in den seltensten Fällen stammen die benötigten Rohstoffe aus der näheren Umgebung, weshalb Einkäufer globale Lieferketten nur schwer vermeiden können. Im Umkehrschluss haben Handelskriege, Strafzölle und politische Vorgaben automatisch Einfluss auf die Arbeit des Einkaufs. Ob die Rohstoffe dabei aus Russland, China oder afrikanischen Ländern wie Südafrika oder dem Kongo stammen, ist dabei unwichtig. Einkäufer müssen stets globale Entwicklungen im Blick behalten, um rechtzeitig auf Versorgungsengpässe oder schwankende Rohstoffpreise reagieren zu können. Noch kritischer wird es, wenn große „Force Majeures“ wie die derzeitige Corona-Pandemie die Fließbänder ganzer Länder lahmlegt und stabile Supply-Chains unmöglich macht.

„Der Schutz von Mensch und Natur hat in der chemischen Industrie eine fundamentale Bedeutung und spielt auch in der Beschaffung eine zunehmende Rolle bei der Produktauswahl“, erklärt Milena Reinke, Procurement Manager – indirect goods beim Hersteller von Spezialitätenchemie Sika. Ein Beispiel hierfür ist der Fünfjahresplan der chinesischen Regierung mit seinen ambitionierten Zielen in Sachen Klima- und Umweltschutz, der seit den vergangenen Jahren immer restriktiver umgesetzt wird. Halten sich dortige Produzenten nicht an die Vorgaben, werden Fabriken kurzerhand geschlossen.

Zu guter Letzt ist der Transport gefährlicher Güter eine weitere Herausforderung, die zwar durch zahlreiche Umgangsvorschriften und Warnhinweise geregelt ist, die aber nicht immer von Lieferanten und Händlern eingehalten werden. Nicht nur Produzenten und Speditionen, sondern auch die Kunden tragen die Verantwortung, dass gefährliche Chemikalien sicher befördert und verarbeitet werden. Regulatorische Anforderungen einzuhalten ist extrem wichtig, erfordert jedoch einen hohen manuellen Aufwand, für den Einkäufer nicht immer Zeit haben.

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Mehr Ressourcen für das Risikomanagement

Versorgungssicherheit gewährleisten und dabei detailliert auf Kosten und Compliance-Richtlinien achten: Das ist keine leichte Aufgabe für die Beschaffung. Kommen dann Wirtschaftskrisen hinzu, werden operative Einkäufer plötzlich zum Risk-Manager für das gesamte Unternehmen. Um besser auf die Qualität der Lieferanten und Waren zu achten und noch flexibler auf Preisschwankungen zu reagieren, sollten Einkäufer in der chemischen Industrie genau auf die eigenen Prozesse achten, um möglichst viele Arbeitsabläufe und zeitfressende Aufgaben zu automatisieren – zum Beispiel im Bereich der Beschaffung von Betriebsmitteln und C-Teilen: „Aus den Erfahrungen unserer Kunden wissen wir, dass C-Teile lediglich ein Fünftel des gesamten Einkaufsvolumens ausmachen. Das erfordert allerdings 80 Prozent aller Bestellungen und zwei Drittel der Lieferanten“, sagt Timmy Lack, Vertriebsleiter bei Wucato.

Woran erkennen Einkäufer, dass ihre Beschaffungsstrukturen ineffizient sind?

 
  • Maverick Buying

Wenn Abteilungen eigenmächtig Betriebsmittel bestellen, ohne dabei den Einkauf einzubeziehen, kann es für das gesamte Unternehmen teuer werden. Diese fehlende Transparenz führt dazu, dass bereits verhandelte Konditionen und Preise übergangen werden und auch die Chance, durch Bestellbündelungen Kosten zu senken, ungenutzt bleibt.

  • Mehrere Lieferanten für gleiche Artikel

Eng verknüpft mit dem Thema „Maverick Buying“ ist die Beschaffung gleicher Artikel von mehreren Lieferanten. Für Einkäufer erschwert das die Preisverhandlungen mit einzelnen Unternehmen und führt dazu, dass zu viele Lieferanten ineffizient von unterschiedlichen Mitarbeitern betreut werden.

  • Hoher manueller Aufwand für die Stammdatenpflege

Eine unliebsame Aufgabe, aber dennoch notwendig für das gesamte Unternehmen: die Stammdatenpflege. Wird sie vernachlässigt, fällt es schwer, Beschaffungsprozesse nachzuvollziehen und unnötige Bestellungen zu vermeiden.

  • Kein automatisierter Rechnungslauf

Eine automatisierte Pflege von Kunden-, Vertrags- und Produktdaten hat den Vorteil, dass Einkäufer Rechnungsläufe besser überblicken und schneller handeln können, sollte es zu falschen Bestellungen kommen. Fehlt diese Automatisierung, können Unternehmen nicht flexibel auf Preisschwankungen und negative Marktentwicklungen reagieren.

  • Unklarheit über interne Prozesskosten

Produkt- und Lieferantendaten, Angebote und Rechnungen oder Informationen über das Einkaufsvolumen: Daten soweit das Auge reicht. Strategische Einkäufer können diese nur für Optimierungen und Einsparungen nutzen, wenn sie über eine transparente Übersicht und ein detailliertes Monitoring verfügen.

 

Zeitfresser automatisieren, um sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren

Mit Wucato beschleunigen Einkäufer ihre Beschaffung und decken effizient ihren Bedarf an Betriebsmitteln und C-Teilen bequem vom Computer aus. Auf der Beschaffungsplattform bieten Lieferanten und Händler mehr als 15 Millionen Artikel an, darunter auch spezielle Betriebsmittel für die Laborausstattung, wie etwa Schutzhandschuhe, Pipetten oder Weithalsflaschen. "Mit Wucato haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite und können den Beschaffungsprozess für C-Teile maximal effizient gestalten. Wir haben nun Zeit für die wirklich wichtigen Dinge“, bestätigt Milena Reinke von Sika.

Häufig benötigte Produkte lassen sich zudem automatisiert bestellen, um noch mehr Zeit zu sparen. Für eine bessere Transparenz können Einkäufer mit Wucato Lieferanten und Rechnungen an einem digitalen Ort konsolidieren und zudem all ihre internen Genehmigungs- und Abstimmungsprozesse hinterlegen.

Das sind die Top-Kategorien unserer Chemie- und Pharmakunden
VerpackungenArbeitsschutzLabortechnik
BatterienHanddesinfektionPipetten
LebensmittelKaffeeSicherheitsschuhe

Profitieren Sie von digitalen Beschaffungsprozessen im Chemie-Onlinehandel

Chemie- und Pharmaunternehmen verspielen signifikante Chancen, wenn sie ihren Einkauf nicht als Marktbeobachter, Informationslieferanten und Risiko-Manager einsetzen. Timmy Lack erklärt: „Quasi an vorderster Front erleben Einkäufer, wie die Komplexität des internationalen Rohstoffhandels zunimmt und wie wichtig schnelle Entscheidungen zur eigenen Ressourcendeckung sind. Das erfordert Zeit, die mit einer automatisierten C-Teile-Beschaffung gewonnen werden kann.“

Dank digitaler Analysen und qualitativer Daten birgt der Einkauf gleichzeitig enorme Potenziale, Kosten zu senken und die Digitalisierung im gesamten Unternehmen voranzutreiben. Viele Optimierungen im Einkauf haben unmittelbaren Einfluss auf andere Bereiche und können dort ebenfalls zu Verbesserungen führen.

Also worauf noch warten? Beschleunigen Sie jetzt Ihren Einkauf und informieren Sie sich über die Vorteile von Wucato , Deutschlands führender B2B-Beschaffungsplattform.

Falls Sie noch mehr über Prozessoptimierung in der Chemie- und Pharmabranche erfahren möchten, nehmen Sie kostenlos Teil bei unserem Webinar am 25.11.2020.