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Nachhaltigkeit im Einkauf: Innovation über die Supply Chain

Nachhaltigkeit im Einkauf fördern mit Wucato, der digitalen Einkaufsplattform für B2B-Unternehmen in Deutschland

Nachhaltigkeit ist kein Extra mehr, sondern von den Kunden geforderte Normalität. Nach wie vor suchen viele Unternehmen nach Wegen, wie sie sich möglichst langfristig und umfassend nachhaltig aufstellen können. Fest steht: Dem Einkauf kommt als unternehmensinterner Innovationstreiber eine Schlüsselrolle zu – denn im Hinblick auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit bietet die Lieferkette einige Ansatzpunkte.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in den meisten Branchen schon längst ein Hygienefaktor: ohne geht’s nicht mehr. Sie betrifft dabei alle Handlungsebenen und Abteilungen eines Unternehmens – inklusive des Einkaufs. Außer des Ziels, umweltfreundlicher und sozialer zu handeln und zu wirtschaften, gilt Nachhaltigkeit dabei auch oft als Möglichkeit, sich vom Wettbewerb abzuheben und auf Kundenanforderungen einzugehen.

Strategische Rolle: Einkauf als Innovationstreiber

Gerade dem Einkauf kommt in Sachen nachhaltige Entwicklung eine wichtige Rolle zu. Aufgrund ihrer zentralen Aufgabe ist die Beschaffung oft der Dreh- und Angelpunkt für Innovation und Veränderung im Unternehmen. Im Falle von Nachhaltigkeit steht in erster Linie die Lieferkette, die Supply Chain, im Fokus – und damit ist der Einkauf in der Pflicht. Hierbei geht es aber um mehr, als einen Mehrwert über Einsparungen zu schaffen. Der Einkauf kann und muss die Nachhaltigkeit des Unternehmens aktiv über ein entsprechendes Supply Chain Management im gesamten Unternehmen gestalten und andere Abteilungen für das Thema sensibilisieren.

Was bedeutet nachhaltige Beschaffung?

Um das Thema Nachhaltigkeit unternehmensweit als Grundsatz zu verankern und selbst nachhaltig zu beschaffen, muss der Einkauf ein Sustainable Supply Chain Management (SSCM) verfolgen, also die Lieferkette nachhaltig gestalten. Im Gegensatz zum klassischen Supply Chain Management, das sich in erster Linie auf effiziente Prozesse und Kosteneinsparungen konzentriert, spielen im SSCM die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: ökologische Nachhaltigkeit, die sich auf umweltfreundliches Handeln bezieht, soziale Nachhaltigkeit, die den Fokus auf Menschenrechte und gesellschaftliche Aspekte legt, und ökonomische Nachhaltigkeit, bei der das Wirtschaften im Sinne der beiden anderen Dimensionen im Vordergrund steht. Konkret bedeutet Nachhaltigkeit in der Supply Chain also, Herkunft und Preis der zu beschaffenden Produkte, Materialien und Dienstleistungen im Auge zu behalten und darauf zu achten, negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft auf ein Minimum zu reduzieren.

Neues Gesetz für mehr Nachhaltigkeit in der Supply Chain

Diesen Grundsatz verfolgt auch das neue Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, das 2023 in Kraft treten wird. Das Gesetz nimmt dabei Unternehmen in die Pflicht, dafür zu sorgen, dass Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer gesamten globalen Lieferkette berücksichtigt werden. Das beinhaltet laut Gesetz nicht nur unternehmensinterne Prozesse, sondern auch unmittelbare Lieferanten. Das Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz unterstreicht damit nicht nur die Verantwortung von Unternehmen, für mehr ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu sorgen, sondern betont auch die zentrale Rolle des Einkaufs, ein Sustainable Supply Chain Management zu verfolgen.

Nachhaltige Beschaffung konkret umsetzen

Doch wie genau können Unternehmen und der Einkauf nachhaltig beschaffen? Konkret lässt sich mehr Nachhaltigkeit im Einkauf vor allem durch Richtlinien und entsprechende Kontrollmechanismen durchsetzen: Sogenannte Codes of Conduct definieren für beide Seiten – Einkauf und Lieferanten – welche Anforderungen zu erfüllen sind. Dabei ist es wichtig, dass der Einkauf nicht einfach nur Erwartungen formuliert, sondern in einen offenen Dialog mit den Lieferanten tritt und beide Seiten gemeinsam Lösungen für eventuelle Herausforderungen erarbeiten. Auch hier kommt dem Einkauf eine zentrale Rolle als Innovationstreiber im Unternehmen zu – dennoch sollte Nachhaltigkeit auch immer von der Führungsetage getrieben werden, um es langfristig in der Unternehmenskultur und im täglichen Handeln zu verankern. Um sich branchenweit oder sogar -übergreifend breiter aufzustellen, können Unternehmen auch mit anderen Firmen kooperieren, um voneinander zu lernen und ihre Lieferketten insgesamt besser im Blick zu behalten.

Nachhaltig beschaffen mit Wucato

Außer der Supply Chain spielen auch andere Aspekte im Einkauf eine wichtige Rolle für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen, etwa Tools, die die Abteilung für die Beschaffung nutzt: Digitale Beschaffungsplattformen wie Wucato können den Einkauf dabei unterstützen, nachhaltig zu beschaffen. Zum Beispiel hinsichtlich ökologischer Gesichtspunkte: Wucato betreibt eine CO2-neutrale Website – Kunden setzen hier also auf eine ökologisch nachhaltige Plattform. Darüber hinaus setzt Wucato stark auf transparente Prozesse, was Unternehmen die Kontrolle über die eigene Supply Chain erleichtert: Bei der Auswahl der Lieferanten und Produkte stehen Unternehmen auf der digitalen Beschaffungsplattform wichtige Informationen zur Verfügung, um Entscheidungen im Sinne der Nachhaltigkeit zu treffen. Nicht zuletzt ermöglicht Wucato dabei, durch effiziente und bedarfsorientierte Prozesse Ressourcen zu schonen: Gebündelte Bestellungen, die in einem Paket verschickt werden, statt in vielen kleinen tragen dazu bei. Ebenso vorab definierte Bestell- und Freigabeprozesse, die die abteilungsinternen Ressourcen schonen und Kapazitäten freimachen, um sich auf andere Themen zu konzentrieren – wie eine nachhaltige Lieferkette.

 

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